Prinzip
Verantwortung.

Die Cassini AG versteht sich ganz wesentlich auch als Teil der Gesellschaft. Nachhaltigkeit und Verantwortung sind deshalb Grundpfeiler unseres Handelns. Dabei fördern wir die treibenden Kräfte unserer Gruppe: unsere Mitarbeiter.

Die digitale Transformation führt zu massiven Umwälzungen in unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Die Cassini Gruppe ist hier gestaltende Kraft. Wir wissen, dass wir in hohem Grad Verantwortung übernehmen müssen. Unser Nachhaltigkeits-Engagement ist deshalb umfassend und strategisch in unserer Gruppe verankert. Es basiert auf drei Säulen: gesellschaftliche Verantwortung sowie ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit.

Wir sind stolz darauf, dass die Initiative von unseren Mitarbeitern ausging. Darum fördern wir ihr Engagement auf breiter Ebene. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über unsere Philosophie, Leitlinien und konkrete Projekte der Nachhaltigkeit. Es sind auch Beispiele für Wärme und Mitmenschlichkeit. 

Gute Taten bei Cassini

Wer Dinge verändern will, kann darüber reden – oder etwas unternehmen. Nach dem Motto „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, gingen drei Teams der Cassini Gruppe für die nächste Generation in Aktion. Mit Herz und Hand unterstützten sie drei Einrichtungen für Kinder aus sozial benachteiligten Verhältnissen und an Wendepunkten ihres Lebens. 

Erfahren Sie mehr über diese Initiativen. 

Team Winterrefugium: Ein wetterfestes Zelt für Mädchen auf dem Weg zur Frau.

Das Projekt „Drachinzeit“ unterstützt Mädchen in der Zeit ihrer Pubertät und führt sie zu einer bewussten Entscheidung vom Teenager zur jungen Frau. Ein wichtiger Ort der begleiteten Veränderung ist das Domzelt. Es bietet Raum für persönliche Gespräche und den Erfahrungsaustausch mit Erwachsenen. Getragen wird das Projekt vom gemeinnützigen Verein Lebensschule Potsdam e.V. Die Prozessbegleitung findet hauptsächlich in der freien Natur und außerhalb der gewohnten, alltäglichen Umgebung statt.

Eine Feuerstelle und ein Materiallager waren bereits vorhanden. Was bisher fehlte war ein Raum, der auch bei Regen und Kälte gut für die Arbeit geeignet ist. Doch das Zelt war bisher weder regen- noch winterfest. Das wollte das Cassini Team ändern.

Gemeinsam mit Eltern und Jugendlichen der „Drachinzeit“ wurde am Domzelt eine neue Winterhaut befestigt sowie ein neuer Ofen und eine Tür eingebaut. An drei eisigen Wochenendterminen wurden durch die tatkräftige Unterstützung von zwölf Cassini-Kollegen und deren Partnern und Kindern der Boden gedämmt und neue Dielen verlegt, eine Winterhaut befestigt, ein Ofen und eine neue Tür eingebaut. Mit dem „Domzelt“ wurde so ein besonderer Ort geschaffen, an dem die Treffen der „Drachinzeit-Mädchen“, Elternabende, Teamsitzungen und Supervision stattfinden können.

Mehr Informationen:
www.drachinzeit.de
www.drachinzeit-film.de

Team Bolzplatz: Spielerische Trauma-Verarbeitung für Flüchtlingskinder.

Die Stadt Oberhausen hat seit Beginn der Flüchtlingskrise im Jahre 2015 Ihre Zuweisungsquote über die Maße erfüllt und damit einen großen Beitrag dazu geleistet, Menschen aus Krisen-, Bürgerkriegs-, sowie Kriegsgebieten auf der ganzen Welt aufzunehmen. Das Gemeinschaftsprojekt Bahnstraße in Oberhausen-Holten bietet Flüchtlingen eine barrierefreie Unterkunft. Insbesondere finden hier Menschen ein Zuhause, die aufgrund von Schussverletzungen oder Bomben ein Handicap haben oder im Rollstuhl sitzen. Ihre Familien mit traumatisierten Kindern haben hier ebenfalls einen Ort der Zuflucht gefunden.

Doch gerade für die etwas größeren Kinder gab es bisher kaum Freizeitangebote und Chancen zur Ablenkung. Deshalb hat das Team der Cassini Gruppe im Rahmen der Umgestaltung der Freifläche zu einem Bolzplatz das Gelände mit einem Container ausgestattet. Auch beim entsprechenden Regalaufbau wurde geholfen, so dass die Spielgeräte jetzt sachgerecht aufbewahrt werden können.

Das Projekt wurde Ende Februar 2018 mit einer Einweihungsparty abgeschlossen, zu der auch die lokale Presse eingeladen war.

Team Selbstversorgergarten: Hilfe für Kinder aus gewalttätigen Familien.

Das St. Vinzenz Jugendhilfe-Zentrum in Werl-Westönnen bietet Kindern und Jugendlichen aus sozialkritischen und gewalttätigen Familien ein Refugium in dörflicher Atmosphäre. Ziel ist es, sie auf ein selbstbestimmtes, geregeltes Leben und die Integration in die Gesellschaft vorzubereiten. Schwerpunkte des pädagogischen Konzepts sind die Nähe zu Natur und Tieren, gesunde Ernährung im Rahmen einer Selbstversorgung, aber auch Freude am Spiel. Das Team der Cassini Gruppe hat das Refugium durch mehrere Aktionen unterstützt und obendrein fleißig Geld- und Sachspenden für Weihnachtsgeschenke gesammelt.

Zu den vielen Einzelaktionen gehörte die Errichtung eines Gewächshauses und von Hochbeeten in kindgerechter Höhe als Beiträge zur Selbstversorgung. Im neuen Meerschweingehege können die Kinder und Jugendlichen demnächst Partnerschaften übernehmen und so Verantwortung lernen. Im abdeckbaren Sandkasten kann künftig nach Belieben gematscht, geformt und modelliert werden. Hinzu kam die Spende einer Schaukel und von Sträuchern zur Gestaltung der Blumenwiese, sowie der Bau von Sitzgelegenheiten für eine neue Feuerstelle. Dazu wurde ein Gewächshaus für den Garten gekauft und auch ein Osterhase „vorbeigeschickt“. Nun kann der Garten in voller Blüte und Pracht genossen werden.

Mehr Informationen:
http://www.vincenz-ivm.de/refugium.php